Wir werden in diese Welt geboren ohne eine Gebrauchsanweisung für unser hochentwickeltes, raffiniertes Körperfahrzeug. Danach lernen wir von Menschen, die genauso wenig wissen zu was wir eigentlich fähig sind, auf dieser Erde zu überleben. Unsere Ängste, ob es uns bewußt ist oder nicht, sind dabei unsere größten Anführer. Nach Ihnen richtet sich, wie wir uns und unsere Umgebung erleben. Deswegen können und dürfen wir unser psychisches, physisches und spirituelles Potenzial nicht erfahren. Wir leben in einer Welt, in der aus Sicherheitsgründen der Verstand alles andere kontrolliert. Um uns weiter zu entfalten, auch auf anderen Ebenen als alleine der Verstandesebene, müssten wir uns erlauben unsere ganze Bandbreite an Möglichkeiten zu erfahren.

 

Vielleicht eine kleine Geschichte aus meinem Leben zur Verdeutlichung: Die Betriebsanleitung von einem Auto lese ich normalerweise nur, wenn es zwingend notwendig ist. Eines Tages saß ich als Beifahrer in unserem neuen Auto und brauchte aus irgendeinem Grund eine Leselampe. Im alten Auto war über dem Rückspiegel ein Knöpfchen mit der Lampe. In diesem sitzt dort eine ganze Auswahl von Schaltern, so hab ich einfach blind drauflos gedrückt. Plötzlich fängt das Auto zu sprechen an und informiert uns, daß es einen Notruf absetzt. Von einem Moment zum anderen brach bei mir Panik aus: "So eine Sch..., was ist das? Was soll ich tun?" Mein Mann fuhr, er konnte nicht helfen. So habe ich einfach solange gedrückt, bis wieder Ruhe war. Und dann saß ich eine ganze Weile mit einem sehr unguten Gefühl im Auto. "Was passiert jetzt? Ist der Notruf rausgegangen? Wie ist das überhaupt möglich?" usw. Es dauerte lang bis mein Verstand wieder beruhigt war und vor allem meine Gefühle und mein Körper wieder auf Normallevel waren. Bis heute vermeide ich diese Schalteransammlung. 

Auf diese Art und Weise funktioniert meistens unser ganzes Leben. Statt mit Interresse, Neugier und Spannung auf neues zuzugehen, leben wir in unseren Mustern, denken wenn wir dies oder jenes tun, dann passiert das oder jenes und sind dann ängstlich bis panisch, wenn es eben nicht so läuft wie wir es erwarten. Und unser Verstand versucht uns zu helfen und beim nächsten Mal sagt er: "Nein, drück keinen Knopf. Probier nichts neues aus. Ist zu gefährlich. Denk dran was das letzte Mal passiert ist. Schuster bleib bei deinen Leisten. usw." Und nach und nach bauen wir uns ein Gefängnis und denken es ist sicher dort drin. Aber so einfach funktioniert Leben nicht, weil wir nicht so einfach gestrickt sind, irgendwann werden wir unzufrieden, unglücklich, depressiv. Das Leben erscheint uns sinnlos.

In diesem Seminar, wirst du sozusagen die Gebrauchsanleitung für dein Körperwesen zumindest überfliegen und viele Dinge aus einer anderen Perspektive erleben, wenn du es erlaubst wird eine neue Offenheit in deinem Leben Raum finden und damit mehr Fülle.

 

1.Woche

Mutterleib und Geburt

"Ich bin" kommt auf die Erde

In dieser ersten Woche werden wir uns mit dem Eintritt in unseren Körper und mit der Geburt unseres Körpers in  die Welt befassen. Wann bist du in deinen Körper eingetreten? Wie hast du deinen Körper damals erlebt? Was  hast du gefühlt? Wie hast du deine Geburt wahrgenommen, deine ersten Atemzüge gespürt? Hast du dich jemals selbst beglückwünscht zu deiner Geburt, dir selbst und dieser enormen Leistung?

2.Woche

Sinne/Körperwahrnehmung  

"Über-Leben"

In unseren ersten Lebenswochen, nehmen wir Hunger, Durst, Kälte, Wärme, Berührung mit Sicherheit wahr. Ist da noch mehr? Sind unsere Sinne zu mehr fähig? In wie weit haben sich unsere Sinne unserem jetzigen Leben angepasst und sind vielleicht abgestumpft statt sich weiterzuentwickeln? Ist Anerkennung in dir, für das was du da alles hast? Deine Sinne erfahren, die Welt vielleicht ganz anders, als die deiner Eltern zum Beispiel. Weisst du wie? Deine Sinne sind vielleicht wie eine Radarwetterstation mit vielen anderen Stationen verbunden und dir gehts wie einem Spaziergänger, der an so einer Station vorbeigeht und keine Ahnung hat, was sie alles kann und mit wem sie verbunden ist.

  

3.Woche

Präsenz und Achtsamkeit

"In sich ruhen und ausdehnen"

Wir können unser Leben nur in seiner ganzen Fülle erleben, wenn wir es auch wahrnehmen. Dazu ist es wichtig das Zentrum in uns selbst zu spüren, diesen Ruhepol in uns, der uns erlaubt zurückzufinden und nicht im Chaos verlorenzugehen. Wenn wir dieses Innere achten ist es ganz leicht die Achtsamkeit auszudehnen auf unseren Körper, auf unsere Umgebung und den jetzigen Moment.

 

4.Woche

Gefühle/Gedanken

Gehirn/Körper

"Erden-Basis"

Gefühle, Gedanken, Gehirn und Körper beeinflußen und steuern sich gegenseitig. Meistens machen sie das sehr selbstständig mit den Mustern, die wir in unserer Kindheit erfahren und erlernt haben. Normalerweise hat keiner von uns gelernt, wie wir bewusst diesen Kreislauf steuern können und ihn auch verändern können, wenn er uns nicht dienlich ist oder gut tut. Und jedes Lebewesen auf dieser Erde strebt nach wohlfühlen und richtet sich dabei nach den Gefühlen und Sinnen, nur wir Menschen nützen den Verstand und rennen damit weg von "gut tun".

5.Woche

Gedanken

"gestern/heute/morgen"

Welche Gedanken hast du? Wo bist du mit deinen Gedanken? Im Gestern, im Morgen oder doch im Jetzt? Unterstützen dich deine Gedanken? Haben deine Gedanken Energie? Bist du ein/e Gefangene/r deiner Gedanken? Wer denkt? Denkst du? Weißt du wie du deine Gedanken beeinflußen kannst?

6.Woche

Grundgefühle

Trauer/Wut/Angst/Freude

Wie lebst du mit deinen Gefühlen? Wie gehst du mit Ihnen um? Bist du Ihnen ausgeliefert oder lässt du dich von Ihnen unterstützen? Gefühle sind wie ein Navigationsgerät, aber das Gerät funktioniert nur so gut wie die eingespeicherten Karten auch aktuell sind. Wenn du nach alten Karten fährst, wirst du genauso schlecht ans Ziel kommen, wie mit Karten in denen zukünftige Straßen eingezeichnet sind, du brauchst eine aktuelle Karte. Weißt du nach welcher Karte du fährst/fühlst?

7.Woche

Körper/Gedanken/

Gefühle

"zusammen leben"

Wie lebt dieses Dreigestirn in dir zusammen? Sind sie in Harmonie und in welcher Art von Harmonie? Oder bekämpfen sie sich gegenseitig? Sind deine Gedanken der Diktator, der deinen Gefühlen und deinem Körper sagt, wo es langgeht? Oder beherrschen deine Gefühle deine Gedanken und deinen Körper? Oder gibt es vielleicht so etwas wie Demokratie in dir? Fühlst du dich mit Ihnen wohl?

    

8.Woche

Energien

Schwingung/Farbe/Frequenz

Was ist alles Energie? Wie gehst du mit Energien um? Ist ein Gefühl, ein Gedanke, ein Wort, eine Farbe, ein Körper auch Energie? Was sagt dein Inneres dazu? Spielt Energie eine Rolle in deinem Leben? Kannst du Energie beeinflußen? Kannst du zu wenig Energie haben?

    

„Alles ist Energie, und dazu ist nicht mehr zu sagen. Wenn du dich einschwingst in die Frequenz der Wirklichkeit, die du anstrebst, dann kannst du nicht verhindern, dass sich diese manifestiert. Es kann nicht anders sein. Das ist    nicht Philosophie. Das ist Physik."

Albert Einstein 

9.Woche

"Du bist Erfolg"

Warum bist du Erfolg? In unserer Welt werden, als wäre es ganz natürlich und selbstverständlich, Teile unseres Selbsts, unseres Körpers oder Teile unserer Erfahrung als falsch, fehlerhaft, nicht richtig, nicht konform mit jeweiligen Vorstellungen von Gesellschaft, Religion, Familien oder anderen Einzelpersonen, abgelehnt. Es wird Zeit dass du siehst dass du Erfolg bist, jenseits von Haus, Geld, Auto, Beziehung oder Status.

 

10.Woche

"Du bist die Quelle"

Warum bist du die Quelle?

Unsere Vorbilder vermitteln uns sehr geteilte Anschauungen, wie wir unser Leben zu leben haben. Die grundlegende, gemeinsame Basis ist aber: Sei vorsichtig, wachsam. Das Leben ist gefährlich. Halte deinen Besitz fest, man kann nie genug haben, Besitz gibt Sicherheit, Arbeite bist du umfällst. Du bist abhängig von anderen Menschen auf allen Gebieten einschließlich Liebe. Aber was wäre wenn du die Quelle bist?

 

11.Woche

"Sinn deines Lebens"

Ohne einen übergeordneten Sinn im Leben fühlt sich unserer Leben sehr schnell leer und traurig an. Alles erreichte im Außen, seien es Wohlstand, Beziehung, Kinder, hilft uns an einem bestimmten Punkt nicht mehr weiter. Wir verlieren unsere Lebensfreude, Stück für Stück, weil uns unserer Leben sinnentleert erscheint. Unsere Religionen unterstützen uns schon lange nicht mehr, in dieser Sinnsuche. Vielleicht gibt dir deine Seele, diesen Lebenssinn?

 

12.Woche 

"Offenheit und Mitgefühl"

Am meisten Freiheit, Schönheit im Leben, Fülle können wir erleben und erfahren, wenn wir immer wieder aufs Neue dem Leben mit Offenheit und Mitgefühl begegnen. Mitgefühl für uns selbst. Ohne Mitgefühl für uns selbst, werden wir auch keins für andere haben. Offenheit erlaubt uns die Welt in ihrer ganzen Fülle zu erleben, ohne Dinge, Menschen und Geschehnisse abzulehnen und damit Teile unseres Selbst bzw. Möglichkeiten.